Monte
Monte verstarb leider plötzlich und unvermittelt kurz vor seiner Ausreise nach Deutschland. Unsere untersuchte ihn, er hatte eine Magendilatation, die schnell zum Tode führte.
Hier seine Geschichte, leider ohne Happy End:
Ein junges Urlauberpaar fuhr durch die kurvenreichen Serpentinen Montenegros, oberhalb von Nikšić in den Bergen, als sie auf einer dieser engen Bergstraßen innehielten. In einer der Kurven lag Montes Geschwisterchen leblos auf dem Asphalt. Monte saß daneben – er hatte es nicht verlassen.
Die beiden hätten einfach weiterfahren können. Sie taten es nicht. Tierlieb wie sie sind, haben sie das kleine tote Geschwisterchen behutsam an die Seite ins Gebüsch gelegt, Monte vorsichtig ins Auto geholt und sich sofort um ihn gekümmert. Mit Wasser, Futter und ein bisschen griechischem Joghurt mit Ei haben sie ihm erst einmal Kraft gegeben – und noch während der Fahrt alles Weitere für ihn in die Wege geleitet. Zuerst ging es zur Tierärztin Saska nach Nikšić. Dort bekam er eine Spritze gegen Parasiten und Vitamine.
Monte ist der letzte Überlebende seines Wurfes. Und doch – oder gerade deshalb – trägt er ein echtes Kämpferherz in sich. Er wurde schnell zutraulich, zeigte den beiden eine erste, zaghafte Loyalität und ließ ab und an ein kleines Bellen hören, als wollte er seine Retter beschützen.
Das Urlauberpaar nannten den kleinen Racker Monte. Seinen Namen verdankt er dem Land, in dem er gefunden wurde: Monte – benannt nach Montenegro.
Medizinisches
Geimpft ·
Pflegezeit
2 Monate bei uns
Alter
4 Monate alt
Gewicht
4kg
Montes
Echte Helden
Das sind die Tierpaten, die mich auf meinem Weg unterstützen und mir durch ihr Engagement ein besseres Leben ermöglichen. Ihr macht einen echten Unterschied. Danke!
Euer Monte
- Ellen Roeder aus Delitzsch
- Nico Seidlitz aus Lüneburg