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Sprint nach Montenegro – Spenden hin, Hunde zurück

Aktuell warten in Montenegro besonders viele Welpen, aber auch ältere Hunde auf ihre Chance auf ein besseres Leben. Deshalb hieß es Anfang September kurzerhand: Sprint nach Montenegro – Spenden hin, Hunde zurück!

Dank der erneuten Unterstützung von Sab & Tom aus Wiener Neustadt konnte diese Reise angetreten und dringend benötigte Hilfe nach Montenegro gebracht werden.

Am Donnerstagabend ging es direkt nach der Arbeit los. Das Ziel: so schnell wie möglich Richtung Süden. Marianne und Bernd fuhren bis tief in die Nacht hinein, bis sie schließlich die Höhe von Zadar in Kroatien erreichten. Nach gerade einmal drei Stunden Schlaf ging es weiter. An Komfort war dabei nicht wirklich zu denken: Bernd verbrachte die Nacht auf dem Boden im Camper, während Marianne im Fußraum zwischen Fahrer- und Beifahrersitz ein Plätzchen fand. Das eigentliche Bett war nämlich bis oben hin mit Spenden und Hundeboxen gefüllt.

Am Freitag machten Marianne und Bernd einen kurzen Zwischenstopp bei ihrer Tierärztin Saška von Family-Vet in Nikšić. Dort wurden Spenden und kleine Geschenke übergeben, bevor die Fahrt weiter zur Tierschützerin Daliborka nach Spuž führte.

Am Nachmittag erreichten sie schließlich ihr Ziel. Zunächst hieß es: auspacken! Diesmal waren auch gezielt Spenden für Betty, eine deutsche Tierschützerin in Budva, dabei – darunter dringend benötigtes Katzenfutter und Medikamente.

Natürlich wurde die Zeit auch genutzt, um die Hunde anzuschauen, kennenzulernen und zu fotografieren. Nach einem langen und ereignisreichen Tag sorgte Daliborka mit einem köstlichen Abendessen für eine wohlverdiente Pause, bevor am nächsten Morgen der nächste große Abschnitt der Reise begann.

Am nächsten Morgen um 6 Uhr wurden alle Hunde für die Reise vorbereitet und auf insgesamt drei Autos verteilt. Besonders wertvoll war dabei die Unterstützung eines jungen Paares, das gerade Urlaub auf dem Balkan machte. Für das Paar waren von Animal Soulmates zuvor drei Welpen in Montenegro übernommen worden. Spontan erklärten sich die beiden bereit, auf ihrer Rückreise zusätzlich drei Hunde nach Deutschland mitzunehmen. So konnten insgesamt 13 Hunde ihre Reise in eine neue Zukunft antreten.

Am Samstag ging es zunächst zurück nach Österreich, mit einer Zwischenübernachtung in St. Michael ob Bleiburg in Kärnten. Am Sonntagmorgen startete dann sehr früh die letzte Etappe Richtung Allgäu.

Unterwegs durfte bereits ein Hund bei der Pflegestelle, der Familie Schneider bei Landsberg, aussteigen. Mit den verbleibenden zwölf Hunden erreichten Marianne und Bernd Amtzell am frühen Nachmittag.

Dort warteten bereits viele Interessenten und Adoptanten voller Vorfreude. Mit der großartigen Unterstützung der Mitglieder Nadja und Dominik sowie der Volontärin Daniela wurden die Hunde versorgt, die wartenden Familien beraten und alles organisiert. Und das Schönste: Einige der Schützlinge durften direkt weiter in ihr neues Zuhause fahren.

Vier intensive Tage, unzählige Kilometer und wenig Schlaf – aber 13 Hunde auf dem Weg in ein neues Leben und viele dringend benötigte Spenden dort, wo sie gebraucht werden. Genau dafür lohnt sich jeder Kilometer.