Eine arbeitsreiche Woche in Montenegro
Am 5. September starteten Johannes und Elisabeth bereits um 5 Uhr morgens Richtung Montenegro. Mit an Bord waren nicht nur dringend benötigte Spenden, sondern auch jede Menge Werkzeug und Material für ein ganz besonderes Projekt: den Bau einer neuen Hundehütte für Romeo und Julia.
Am 6. September stand zunächst die Übergabe der Spenden von Animal Passion an die Tierärztin Saška auf dem Programm. Auch für Srdjan konnten Futterspenden mitgebracht werden. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und die Stimmung war entsprechend gut.
Am Montag kamen dann Sven und Kathrin dazu. Die beiden nutzten ihren Aufenthalt, um mit Mizi, Nada, Bella und Max intensiv Leinentraining zu machen. Am Freitag setzten sie ihre Reise wieder fort.
Elisabeth blieb noch bis zum 21. September vor Ort und kümmerte sich während dieser Zeit hauptsächlich um die Welpen.
Auch beim Bau der neuen Hundehütte ging es Schritt für Schritt voran. Das benötigte Holz konnte glücklicherweise am Dienstag beschafft werden und Johannes begann sofort mit den Bauarbeiten. Schon bald waren alle Elemente fertig. Sven übernahm anschließend den Anstrich, sodass die Hütte nun nur noch zusammengeschraubt werden muss. Diesen letzten Schritt wird Johannes bei seinem nächsten Aufenthalt im Oktober übernehmen.
Der endgültige Standort der Hundehütte stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Da Srdjan den aktiven Hundeschutz künftig beendet, soll der bestehende Platz neu strukturiert und den verbleibenden Hunden neue Plätze zugewiesen werden.
Auf dem Gelände gab es unterdessen noch eine ganz andere Herausforderung: Einige der Hunde hatten sich offenbar zu regelrechten Baumeistern für Löcher entwickelt. Immer wieder mussten Elisabeth und Johannes zur Schaufel greifen und die entstandenen Löcher mit Steinen auffüllen.
Am 11. September um 18 Uhr hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer arbeitsreichen und zugleich schönen Woche machten sich Johannes und Elisabeth mit fünf Hunden an Bord auf den Weg zu Saška, um dort die notwendigen Papiere für die Ausreise abzuholen.
Und dabei gab es noch eine schöne Überraschung: Bei der Tierärztin trafen sie ganz zufällig auf Daliborka. Die Freude über das unerwartete Wiedersehen war natürlich groß!
Anschließend ging es mit den fünf Hunden weiter Richtung Heimat. Die Rückfahrt verlief problemlos und am 12. September um 11:30 Uhr war das Ziel erreicht.
Lange mussten die fünf Hunde nicht auf ihre neuen Familien warten. Die Adoptanten kamen bereits kurze Zeit später und konnten ihre neuen Schützlinge persönlich in Empfang nehmen.
Eine Woche voller Arbeit, Begegnungen, Baustellen, Training und Organisation – und am Ende fünf Hunde, die ihre Reise in ein neues Zuhause antreten durften.